Bei der SUN-Jahreshauptversammlung am 24. September 2012 in Mosbach unterzeichneten die Anwesenden diesen Aufruf an Herrn Bundesumweltminister Peter Altmaier:

 

„Energiewende beschleunigen statt ausbremsen!“

 

Sehr geehrter Herr Minister Altmaier,

 

die Mehrheit der Bevölkerung will, dass gefährliche Atomkraftwerke schnell vom Netz genommen und klimaschädliche Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Deshalb muss die Energiewende ein Erfolg werden. Und deshalb fordere ich Sie nachdrücklich dazu auf, sich gegen die Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zur Wehr zu setzen. Das EEG ist mit Abstand die erfolgreichste Klimaschutzmaßnahme, die wir haben – und damit der Motor der Energiewende. Alle Vorschläge, das EEG zu deckeln, zu stoppen oder an Bedingungen beim Netzausbau zu koppeln, sind Gift für die Energiewende!

 

Es ist sinnvoll, das EEG zu optimieren, vor allem aber ist es wichtig, die Kosten für die Energiewende gerechter zu verteilen und die Ausnahmen für die Industrie auf ein sachlich begründbares Maß zu reduzieren. Wer jetzt an den Grundprinzipien des EEG rüttelt, verhindert die Energiewende – und damit auch die „Energiewende von unten“, die von den bürgerinnen und bürgern vor Ort vorangebracht wird.

 

Die aktuelle Diskussion lenkt von den eigentlichen Herausforderungen der Energiewende ab: die Gebäudesanierung, die Senkung des Stromverbrauchs und der noch viel zu geringe Einsatz der Erneuerbaren Energien zum Heizen und Kühlen. Diese Herausforderungen müssen sie endlich engagiert angehen!

 

Herr Minister Altmaier, ich fordere Sie auf, setzen Sie sich gegen Wirtschaftsminister Rösler durch! Verteidigen Sie den dynamischen Ausbau der Erneuerbaren Energien und sorgen Sie dafür, dass die Kosten der Energiewende fair verteilt werden!

 

Mit freundlichen Grüßen

Christine Denz, Mosbach, SUN-Vorsitzende

 

 

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